Gebäudetechnik
Raumautomation und Primäranlagen

Intesa ermöglicht optimal strukturierte gewerkeübergreifende Lösungen in der Gebäudetechnik. Die durchgängige Kommunikation über IP ist ein Qualitätssprung in der Systemgestaltung: Datendurchgängigkeit von den Feldgeräten bis in die Leitstelle als Voraussetzung für das Erreichen der Energieeffizienzklasse „A“ und für neue Dienstleistungskonzepte auf Basis von Cloud-Services.

Raumautomation im Zweckbau

Zweckgebäude sind prädestiniert für hierarchische Automationsstrukturen: Etagen gliedern sich in Räume und Achsen. Eine INTES-Station dient als Etagen-Supervisor. Modulare ICS‑500XFeldcontroller übernehmen die intelligente Beleuchtungssteuerung mit bis zu 8 DALI-Strängen. Je DALI-Strang sind mehrere Dutzend Leuchten plus  Multisensoren für Präsenzmeldung, Helligkeitsmessung und Fernbedienung anschließbar. Für die HLK-Raumautomation werden IO-Erweiterungen der ICS-Stationen bzw. Sedona- und LonMark- Feldgeräte der Serien SCC und LCC eingesetzt. Fremdprotokolle (BACnet, Modbus, M-Bus) lassen sich direkt auf die INTES-Controller aufschalten, potentialfreie Kontakte für Statusmeldungen über zusätzliche SCC oder per IO-Erweiterung des INTES oder ICS. Für die Programmierung der Feldgeräte, z.B. für die Raum-Zuluft-Kaskadenregelung, nutzt man VDI-3813-Makros.

Leitstelle und INTES-Station sind über einen IP-Backbone durchgängig miteinander vernetzt. Dank integrierter Switches verkabelt man die ICS‑500X redundant in lokalen Ethernet-Ringen. Über den LonMark-IP852-Router im ICS haben die INTES vollen Zugriff auf die LON-Feldgeräte mit TP/FT-10-Schnittstelle. Das Gesamtsystem ist so übersichtlich in Cluster strukturiert. Das LON-Netzwerkbinding wird mit dem integrierten Netzwerkmanager durchgeführt.

Vorteile dieser Systemstruktur:

  • „„durchgängige Kommunikation und Vernetzung von Informationen und Funktionen als Voraussetzung für das Erreichen der Energieeffizienzklasse „A“
  • „hohe Anlagenverfügbarkeit durch dezentrale Automation bei gleichzeitig systemweit skaliertem Management
  • „„Optimierung der Prozessführung mit Analytics durch systemweiten Datenzugriff „„
  • Verringerung der Brandlasten durch reduzierte Verkabelung.

Regenerative Energien in Einkaufszentren

ICS‑500 mit modularen IOs in Kombination mit INTES passen sich den örtlichen Gegebenheiten und funktionalen Erfordernissen in idealer Weise an. Im Einkaufszentrum mit flexiblen Vermietungsmodellen für den Einzelhandel übernehmen sie Beleuchtungssteuerung und Klimaregelung mit mehreren Zonen entsprechend der Aufteilung in Miet-, Verkaufs- und Lagerflächen. Die Abwärme von Kühlgeräten ist für die Klimatisierung der Verkaufsräume nutzbar. Der verbleibende Bedarf an Heiz- oder Kälteenergie wird mit einer Erdwärmepumpe bezogen, die ebenfalls vom ICS‑500 gesteuert wird. Weiterhin werden Verbrauchsdaten der Energiezähler aufgenommen.

  • Anlagendaten und Energiewerte werden im INTES aufgezeichnet und zum Zwecke der M2M-Kopplung auf verschiedenen Kanälen zur Verfügung gestellt:
    „„Prozessdaten werden überwacht und protokolliert, Alarme und Statusinformationen generiert, Weiterleitung per E-Mail oder SMS
  • „„Visualisierungswebseiten mit abgestuften Nutzungsebenen für Betreiber, Servicetechniker oder Anlagenerrichter dienen der lokalen Bedienung mit einem Web-Panel bzw. dem Service über gesicherten Internet- oder GPRS-Fernzugriff.
  • „„Anbindung an die Firmenzentrale des Betreibers – SupervisorAX mit Übergang zur Enterprise-Software. Neben der Archivierung und Auswertung der aufgezeichneten Prozessdaten für Monitoring, Reporting und Benchmarking werden von hier z.B. Vorgaben für Zeitschaltungen oder Sollparameter in die Anlage übertragen.
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